Viele Jahre habe ich mich im Tierschutz um Tiere bemüht,
die entweder verlassen, vergessen, oder gequält worden waren.
Manche haben nie ein richtiges Zuhause kennengelernt;
ob Hunde oder Katzen, vergeblich warteten sie auf einen "Platz für's Leben".
Die letzten Tage oder Wochen ihres mühsamen Lebens habe ich ihnen noch
ein wenig Liebe und Fürsorge schenken können, in meinem Heim zu sterben.
Gerade diese armen Tiere waren dankbar für jede Streicheleinheit, jedes liebe Wort,
diese Augen werde ich nie vergessen ...
Das Sterben gehört nun einmal auch dazu, und diese Verantwortung trägt jeder für sein Tier.
Auch Rassetiere landen des Öfteren in Tierheimen; es ist eine Schande wie leichtfertig
mit der Verantwortung umgegangen wird.
Irgendwann konnte ich es nicht mehr ertragen, ständig Tiere beim Sterben zu begleiten.
Immer die Fehler Anderer auszubaden, die sich so einfach der ungewollten Tiere entledigen.
Ganz zu schweigen von den Kosten, die ich aus eigener Tasche bezahlte.
Es wird immer Tierhändler geben, die mit dem Mitleid der Menschen Profit erzielen.
Solche Menschen verdienen sogar noch Geld an ihren "Billigtieren".
Man darf solche "Geschäfte" nicht noch unterstützen, wenn man aus Mitleid
lieber dort ein Tier kauft. Selbst ein "Tierheimhund" kostet ein paar Hundert Euro.
Leider habe auch ich nun die Erfahrung machen müssen, dass Preisanfragen gemacht werden,
wo Käufer tatsächlich eine Summe von ca. 200 Euro investieren wollen!!!
Eigentlich wollte ich nie so einen Text verfassen müssen, aber leider muß nun auch ich mich
rechtfertigen, wie sich Preise bei einem Züchter zusammensetzen.
Ich habe Verständnis ...
ABER
UND
